Der Milliardär Tony Stark scheint einfach alles zu besitzen:
Reichtum, Erfolg und Macht. Zudem hat er sich über all die Jahre hinweg ein so
großes Ego angeeignet, von dem ich mich wundere dass es noch nicht geplatzt
ist. Nachdem seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, erbt Tony das
Milliarden-Geschäft seines Vaters, Stark Industries, und mit diesem zusammen
jede Menge Ruhm. Die Frauen liegen ihm zu Füßen und die Presse ist sowieso
hinter ihm her, ja, Tony Stark scheint wirklich ein ganz Großer zu sein. Aber
tief im Inneren weiß Tony, dass ihm etwas fehlt. Seine Assistentin Virginia „Pepper“
Potts scheint manchmal die Einzige zu sein, die den kauzigen Erfinder wirklich
richtig versteht und ihn auch gut kennt. Allerdings sieht es am Anfang nicht so
aus als ob Tony und Pepper ein freundschaftliches Verhältnis zueinander
pflegen, zumal Tony ziemlich viel auf sich selbst hält und ob da noch andere
Leute außer ihm Platz haben, weiß man nicht so genau. Aber die Präsentation
seiner neuesten Waffe „Jericho“ in Afghanistan bringen einen Wendepunkt in
Tonys Leben, denn sein Konvoi wird angegriffen und er wird dabei schwer
verletzt – ausgerechnet von seinen eigenen Waffen, die Stark Industries
jahrelang produzierten…
Robert Downey Jr. alias Tony Stark alias Iron Man
Als Tony wieder zu sich kommt, befindet er sich in Gewalt
der „Zehn Ringe“, einer Gruppe von Terroristen, die ihn gefangen halten und ihn
dazu zwingen, ihnen „Jericho“ zu bauen. Raza, der Anführer der Gruppe,
verfrachtet Tony in ein unterirdisches System, wo ihm ein gutherziger Mit-Gefangener
namens das Leben rettet, indem er ihm einen Elektromagneten in die Brust einpflanzt.
Dieser soll verhindern, dass die Metallsplitter, die Tony bei dem Angriff
getroffen haben, in sein Herz eindringen sollen. Als Stark begreift was aus ihm
geworden ist, schwant ihm Fürchterliches, und ihm wird klar, dass er seinen
Lebensstil und das Grundkonzept von Stark Industries vollauf ändern muss, um
ein besserer Mensch zu werden. Da er zudem vermutet, dass die Terroristen ihn nach
Fertigstellung der „Jericho“-Rakete töten werden, baut er zusammen mit Yinsen
heimlich an einer selbst konstruierten und notdürftig zusammengebastelten Rüstung.
Mit dessen Hilfe will Tony zusammen mit Yinsen flüchten und nach Hause
zurückkehren, um sein Leben grundsätzlich zu ändern, nach alldem was ihm in
Afghanistan wiederfahren ist. Doch bei der Flucht geht einiges schief und
Yinsen opfert sich, damit Stark die Freiheit zurück erlangen kann. Dieses
Erlebnis schockiert Tony sehr, welches ein weiterer Punkt ist, das Ganze noch
einmal zu überdenken… nach einer Auseinandersetzung in der ersten Versin der
Iron Man-Rüstung, wird Tony von amerikanischen Truppen aufgespürt und nach
Hause gebracht. Dort verkündet er, dass Stark Industries in Zukunft keine
Waffen mehr produzieren soll.
Farahin Tahir als Terrorist Raza
Im weiteren Verlauf des Filmes macht sich der Wandel bei
Stark mehr als deutlich bemerkbar, und es kommen einige Szenen nach dem
Afghanistan-Part, bei denen ich immer wieder Tränen in den Augen habe, einfach,
weil sie so rührend sind. Damit meine ich zum Beispiel die „Pepper, wie groß
ist Ihre Hand, fassen Sie da mal rein“-Szene und die „Sie sind die Einzige die
ich habe“-Szene. Da könnte ich jedes Mal flennen und das sind so Momente, in
denen ich ihn einfach nur umarmen und an mich drücken möchte. In den nächsten
Parts des Filmes dreht es sich darum, wie Tony zu seiner wahren Stärke findet und
wie sehr sich seine Persönlichkeit verändert, obgleich er sich einige
Eigenheiten behält, die man ihm gerne manches Mal ausreden würde…
Tony Stark arbeitet emsig an seiner Iron Man-Rüstung.
Letztendlich geht Iron Mans Geschichte so weit, das er sich
einfach neu entdeckt und erfindet und erkennt, wer seine wahren Feinde sind,
und wer ihm zur Seite steht – dennoch ist und bleibt er Tony Stark, und so wie
er ist, finde ich ihn genial. Im Kampf gegen das Böse beweist der bissige
Milliardär und Erfinder ab dann doch wieder so viel Herz, so dass auch die Welt
erkennen muss das sie einen Iron Man braucht, der sie beschützt. An diesem
Punkt beende ich auch den Inhalt des Filmes, denn ich möchte nicht allzu viel
verraten, zumal der Film wirklich sehr spannend und unterhaltsam ist. Ich war
von Anfang an begeistert davon und auch gerührt, und ein wenig überrascht, weil
Tony und ich so viel gemeinsam haben. Und weil Pepper Potts eine furchtbar
geniale Assistentin ist und ich neidisch bin, das sie für Tony arbeitet, aber
für mich nicht.
Original-Tony im Zeichenstil von Marvel
Persönliches Fazit:
Für mich persönlich ist Tony Stark eine Figur, die mir in
vielen Dingen ähnlich ist. Natürlich habe ich nicht sein Aussehen, seinen Reichtum
oder seinen Erfindergeist, aber es gibt schon ein paar Sachen, wo ich ein wenig
schockiert darüber war, dass ich das ausgerechnet bei mir wiederfinden konnte…
darüber musste ich mir erst mal im Klaren werden. Aber jetzt möchte ich ihn gar
nicht mehr missen, obwohl – wie ich oben schon schrieb – es einige Dinge gebe, mit
denen ich nicht wirklich einverstanden bin, aber so ist er nun mal. Auch in den
Filmen gefällt er mir sehr gut, was nicht zuletzt an der grandiosen Darstellung
von Robert Downey Jr. liegt, aber der ist sowieso eine Augenweide.
An der Seite von Yinsen (Shaun Toub) plant Tony seine Flucht.
Im Übrigen gibt es sogar ein Anime von Iron Man, doch ich
muss ganz ehrlich gestehen, dass ich es hasse – denn es hat eine ganz komische
Storyline mit einem noch komischeren Zeichenstil, und nervigen Nebenfiguren. Ich
habe ein wenig reingeschaut aber bereits ein paar Minuten haben bei mir
ausgereicht, Da bleibe ich schon lieber bei den Filmen. Es gab da ein paar
Sachen die mich tierisch aufgeregt haben, was nicht nur alleine an dem
Zeichenstil und den Figuren lag, sondern einfach so Dinge wie: Tony will seinen
Mark verkaufen (in den Filmen hat er sich mehrmals dagegen gewehrt und dagegen
ausgesprochen, das er seine Maschinen niemals an die Regierung oder sonst wen
hergeben würde! Warum also da?), Yinsen tauchte auf einmal wieder auf, obwohl
dieser längst gestorben war (er hatte sich im Afghanistan-Part für Tony
geopfert, damit dieser gerettet werden konnte), Jarvis hatte eine weibliche
Stimme (Jarvis ist für mich eindeutig männlich, obwohl er eine A.I. ist! Da hätte
er auch von Pepper synchronisiert werden können, ganz ehrlich -.-) und warum
zum Henker tauchte Wolverine auf, um Tony zu beschützen? Was haben die X-Men
mit Stark Industries zu tun? Das hat mich einfach tierisch gestört und mich
irritiert, da ich mich gefreut hätte eine Zeichentrickversion und das noch dazu
auf Anime-Art, von Tonys Geschichte zu sehen… aber nein, es hätte nicht sein
sollen. Ich fand das Ganze ein wenig zu überdreht und nervig… da gönne ich mir
doch lieber das Original und die Filme, weil ich sonst nicht mehr wieder
aufhöre zu meckern. Ich sage nicht, das es generell schlecht ist – aber ich kam
mit der Umsetzung einfach überhaupt nicht zurecht, da ich mir unter dem Anime
etwas völlig anderes vorgestellt hatte… na ja, Pech gehabt. :P
Das Iron Man-Anime: Ein fürchterlicher Verriss.
Für mich gilt jetzt zu hoffen, dass ich bald mal ein Iron
Man Graphic Novel ergattern kann, und wenn es bloß mit den Avengers zu tun hat.
Ich mag es wenn sie Tony in Konstellation mit anderen bringen, weil er immer
derjenige ist der für Überraschungen sorgt und einen manchmal mit Fragezeichen
über dem Kopf hinterlässt. Da wir gerade dabei sind: im Graphic Novel „Thor –
Erster Donner“ hat Tony übrigens einen Auftritt, da die Geschichte auch einen
Teil der Avengers umfasst. Aber vielleicht mache ich dazu mal ein eigenes
Review. ^^
Pepper kümmert sich fürsorglich um ihren berühmten Chef.
Zu cool für diese Welt.
Was Tony wohl von diesen alten Heften denkt...?
Also wenn der Name Iron Man nicht von diesem Lied stammt, dann weiß ich es auch nicht besser!








Wow, wirklich geniales Review! :)
AntwortenLöschenIch hätte es nicht besser beschreiben können. *-*
Und dass es einen Anime gibt, wusst ich gar nicht. XD Aber ich glaube, den schau ich mir auch nicht an... oO Scheint ja nicht wirklich gut zu sein, wenn sich Tony da nicht mal an seine Prinzipien hält....
Ich wollt ja auch noch ein Review schreiben. Aber iwie trau ich mich nicht ran. x__x