Mittwoch, 6. Februar 2013

Anime-Review #2: Puella Magi Madoka

Lange stand die Serie "Puella Magi Madoka" auf meiner Wunschliste der zu ansehenden Animes. Und nun habe ich es endlich getan und ich muss sagen: ich bin total begeistert! So etwas habe ich nicht erwartet, obgleich ich gehört habe dass diese Serie "anders" als alle anderen Magical Girl-Serien soll. Und ja das stimmt wirklich. Mir persönlich hat "Madoka" sehr gut gefallen, aber warum und wieso, erfährt ihr hier in meinem neuen Review. 


Madoka Kaname, eine junge Schülerin, hat eines Nachts einen seltsamen Traum. In diesem Traum sieht sie ein dunkelhaariges Mädchen, welches gegen eine fremde Macht kämpft während um sie herum die Welt unterzugehen scheint. Natürlich ahnt Madoka nicht, das dieser Traum der Beginn eines neuen Abschnitts in ihrem Leben ist, der alles verändern wird. Tatsächlich staunt Madoka nicht schlecht, als sie eben jenes Mädchen in ihrer Schule wiedersieht. Diese stellt sich als Homura Akemi vor, welche viel über Madoka zu wissen scheint. Das alles erscheint der kleinen rosahaarigen Schülerin wie ein großes Rätsel, das im Laufe der Zeit immer größer zu werden scheint.


Madoka Kaname

Später lernt Madoka das magische Wesen Kyubey kennen, welches verletzt ist und vor jemandem flüchtet. Madoka trifft dadurch auf Kyubey, das sie seine um Hilfe rufende Stimme in ihrem Kopf hört während sie mit Sayaka zusammen ein Musikgeschäft aufsucht. In den Laderäumen hat sie dann die erste Begegnung... nicht nur mit Kyubey, sondern auch mit Mami Tomoe, welche sie vor Kyubeys Verfolgerin rettet. Diese ist niemand anderes als das mysteriöse Mädchen, das aus unbekannten Gründen viel über Madoka weiß, und stellt sich zuerst als eine scheinbar ernst zu nehmende Gegnerin heraus.


Homura Akemi


Mami Tomoe

Kyubey kann schließlich doch gerettet werden und die beiden Freundinnen stellen fest, das Mami und Homura eines gemeinsam haben: sie sind "Puella Magi", oder auch sogenannte "Magical Girls", Mädchen mit magischen Kräften, welche auserkoren sind Hexen zu jagen. Diese Hexen machen in der Welt der Menschen gerne Stunk oder verbreiten irgendwelche Flüche, wonach sich einige Leute gezwungen sehen, Selbstmord zu begehen. Mami hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschheit vor eben jenen Hexen zu beschützen und fragt Sayaka und Madoka, ob sie ebenfalls "Puella Magi" werden möchten. 
Allerdings ist dieses Angebot mit einem Wunsch verknüpft, welche Kyubey den Mädchen erfüllen möchte. Daher entscheidet sich Sayaka eher als Madoka, eine "Puella Magi" zu werden, denn sie trägt einen ganz besonderen Wunsch in ihrem Herzen.



Sayaka Miki


Kyubey

Doch das ist längst nicht alles in diesem Anime gewesen, denn die Serie Madoka beinhaltet viele interessante Dinge, welche der Serie einen ganz besonderen Stil verleiht, und das betrifft vor allem das Aussehen der Umgebung in denen die Mädchen kämpfen, sowie die Hexen selbst. Die Umgebungen sind derart künstlerisch gestaltet, das es eine nie langweilig wird die Kämpfe anzusehen. Auch die Hexen haben wirklich besondere Designs, was mir sehr sehr gut gefallen hat. Natürlich wird in "Madoka" viel erklärt. Man muss nur in der Serie aufpassen und die Gespräche der Mädchen sowie den Erklärungen von Kyubey folgen, damit man auch alles versteht. So zum Beispiel besitzen die Mädchen jeweils ein "Soul Gem", in welchem sich seine Kraft befindet bzw. seine Seele darstellt. Dieses "Soul Gem" leuchtet, verliert jedoch bei Benutzung viel Energie, welche jedoch wieder aufgefrischt werden kann - nämlich durch ein "Soul Grief", das den Hexen gehört. Die Mädchen sammeln die "Soul Griefs" nach jedem Kampf auf, um damit ihr eigenes "Soul Gem" aufzuladen.

Die Hexen waren ein großer Bestandteil der Serie, und haben mir persönlich sehr gefallen. Ich habe noch nie so ausgefallene Gegner für ein Magical Girl gesehen und auch die Umgebungen während den Kämpfen änderten sich ständig. Ein großer Plupspunkt für den Anime, den ich sehr genossen habe.



Natürlich sind die Mädchen nicht alleine, denn sie haben auch Freunde und Familie, die jeweils eine bestimmte Rolle spielen. Später gesellt sich zu den Magical Girls die ihnen bis dahin fremde Kyoko Sakura hinzu, von der ich am Anfang nicht ganz wusste wie sie zu den bereits bestehenden "Puella Magis" steht. Das machte die Serie noch ein wenig mysteriöser, doch je weiter man schaut desto besser versteht man auch die einzelnen Figuren. Es gibt neben einigem Positiven aber auch leider viel Negatives, Schicksalsschläge, Streitigkeiten und Kämpfe unter den "Puellas". Diese klären sich nach und nach natürlich auf und erst gegen Ende bekommt man ein Gesicht von der ganzen Geschichte, und man merkt genau worum es geht. 


Kyoko Sakura

~Persönliche Meinung und Kritik~

Um ehrlich zu sein: ich bin total begeistert! Etwas so Außergewöhnliches und kunstvoll gestaltetes habe ich nicht erwartet, aber ich wollte mich auch nicht besonders viel spoilern und deshalb habe ich es vermieden, vorab großartig nach Informationen zu suchen. Der Zeichenstil ist einfach, aber sehr niedlich, wenn man die aufwendig gestalteten Umgebungen und Hexen betrachtet. Allerdings würde ich "Madoka" nicht mit "Sailor Moon" oder einer anderen Magical Girl-Serie vergleichen, denn "Madoka" ist für mich etwas ganz Besonderes. Nacheinander habe ich die Mädchen in mein Herz geschlossen, und das obwohl ich eigentlich keine richtige "Favoritin" habe. Das Einzige, was mir  aufgefallen wäre, ist, das es mich nicht gestört hätte wenn die Serie natürlich noch mehr Folgen gehabt habe. Denn gegen Ende dachte ich mir: das könnte jetzt eigentlich noch weiter gehen! Weil man dann erst recht mittendrin ist und sich so sehr daran gewöhnt ist, das man sich einfach mehr Folgen wünscht. Kurzum: "Madoka" ist eine außergewöhnliche, wundervolle, einzigartige und künstlerisch echt kreative Serie, die man sich ruhig anschauen kann, gerade wenn man Magical Girl-Serien ohnehin mag. Also ich würde "Madoka" auf alle Fälle weiter empfehlen!







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